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Blog 2016 (Mai bis 3. Oktober) 



100% Rohkost die hochwertigste Ernährungsform?

Voranmerkung: Nicht allen Menschen bekommt ein hoher Rohkostanteil gut. Es gibt Menschen, die mit ausschliesslich Rohkost von Tag zu Tag schwächer werden und ernsthafte körperliche Probleme bekommen. Ein Drittel der täglichen Nahrung in Form von Rohkost, wie von Dr. Bruker als Minimum empfohlen, nützt aber sicherlich jedem Menschen.

Gleich vorneweg: Ich halte für möglich, dass reine Rohkost, richtig zusammengestellt, die hochwertigste Ernährungsform überhaupt ist. Gleichzeitig bin ich mir aber sicher, dass ein so hoher Rohkostanteil nicht notwendig ist um ein Leben lang gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Dr. Max Otto Bruker (1909-2001), dessen Buch Unsere Nahrung - unser Schicksal in meinen Augen bis heute die unerreichte Nummer 1 in Sachen gesunde Ernährung ist, empfiehlt mindestens einen Drittel der täglichen Nahrung in roher Form zu geniessen und sagt: Je grösser der Gesundheitswunsch der Person, desto höher sollte der Rohkostanteil sein. Gemäss der Kollath-Tabelle, entwickelt vom bedeutendsten Ernährungsforscher des 20. Jahrhunderts, Professor Dr. Werner Kollath (1892-1970), ist ein Lebensmittel umso hochwertiger je weniger verarbeitet es ist. Das heisst: 100% unverarbeitete Lebensmittel (Rohkost) wäre die hochwertigste Ernährungsform. Gemäss dem grossen Schweizer Arzt Dr. Maximilian Bircher-Benner (1867-1939), Erfinder des weltbekannten nach ihm benannten Bircher-Müsli, ist der Gesundheitswert und die Heilkraft der Nahrung umso grösser, je höher der Ordnungsgrad, welcher durch Erhitzen abnimmt, und die Menge der in der Nahrung gespeicherten Sonnenenergie ist (siehe Rohkost: Höherer Ordnungsgrad und grössere Heilkraft dank Sonnenenergie).

Viele weitere Ärzte und Autoren weisen auf den hohen Wert der Rohkost hin. Unterschieden wird allenfalls darin, welche Rohkost gegessen werden soll und was überhaupt zur Rohkost zählt. Einige empfehlen reine Pflanzennahrung, andere wollen kein Getreide und keine Milch in der Nahrung, wieder andere empfehlen eine Mischung aus tierischer und pflanzlicher Ernährung, wobei Rohkost hier natürlich bedeutet, dass Fleisch, Fisch, Eier und auch Innereien (Leber, Lunge, Herz, Niere, Hirn, Magen usw.) roh genossen werden.

Frei lebende Tiere ernähren sich zu 100% von roher, unbehandelter Nahrung und sind dabei in der Regel weit gesünder und weit weniger krankheitsanfällig als unsere Nutz- und Haustiere. Der frühe Mensch, der Jäger und Sammler, ernährte sich zu einem grossen Teil von roher, unerhitzter Nahrung (vor der Nutzung des Feuers sogar praktisch ausschliesslich). Das heisst: Ursprünglich sind unsere Körper wohl alle auf rohe Nahrung programmiert. Die Theorie der Evolutionstheoretiker, gemäss welcher sich das menschliche Gehirn erst durch die Nutzung des Feuers, dem Erhitzen von Fleisch und der Einnahme hoher Proteinmengen zur heutigen Grösse und Leistungsfähigkeit, weg vom Tier, entwickelt haben soll, ist falsch (siehe auch Steinzeiternährung (Paleo) und Low Carb?).

Wenn ein Mensch gekochte Nahrung isst, dann erhöht sich kurzfristig die Anzahl seiner weissen Blutkörperchen (so genannte Verdauungsleukozytose). Das ist ein ähnlicher Vorgang, wie wenn der Körper Abwehrmassnahmen gegen einen Erreger unternimmt. Daraus kann der Schluss gezogen werden, dass der Körper die gekochte Nahrung zu einem gewissen Grad als Fremdkörper betrachtet. Interessanterweise tritt die Verdauungsleukozytose bei roher Nahrung nicht auf, und auch nicht, wenn vor der gekochten Nahrung Rohkost gegessen wird.

So. Nachdem ich nun ein Lied auf die Rohkost gesungen habe, komme ich zu meiner eigenen Ernährung und warum ich mich selbst nicht zu 100% von Rohkost ernähre. Ich ernähre mich zu etwa 60% von unerhitzter Nahrung. Am Morgen esse ich in aller Regel das Frischkorngericht, das, sofern die Sahne nicht pasteurisiert/erhitzt wurde, aus 100% Rohkost (unerhitzter Nahrung) besteht. Am Mittag nehme ich meist eine grosse Portion Salat aus rohen unter und über dem Boden gewachsenen Gemüsen und Blattsalaten zu mir (Sauce aus kaltgepressten Ölen, meist Oliven- oder Rapsöl, Essig etc.). Dazu ein Getreidegericht (Vollkornteigwaren, Vollreis, Mais etc.), manchmal mit Hülsenfrüchten (Linsen, Bohnen etc.) oder ein Kartoffelgericht, je nach Lust und Laune mit oder ohne gekochte Gemüse, etwas Käse und/oder Butter, oder etwas Pesto, asiatisches Curry oder ähnliche Saucen, Gewürze und Fertigmischungen aus hochwertigen Zutaten. Abends esse ich in der Regel Vollkornbrot mit Butter, dazu rohe Gemüse am Stück, Obst, Nüsse, etwas Käse aus Rohmilch etc. Gerne auch ein Honigbrot.

Ab und zu mache ich mir ein Dessert aus Yoghurt Nature, Sahne, Früchten und Kernen/Samen (z.B. Sonnenblumenkerne). Ab und zu esse ich etwas Fleisch oder Fisch (gerne wenig Trockenfleisch aufs Brot), gelegentlich Eier und so etwa alle zwei Wochen kaufe ich mir einen Liter Rohmilch. Ab und zu ein oder zwei Datteln oder eine Feige geniesse ich sehr. Aufgrund der hochwertigen Fette in Leinsamen nehme ich diese manchmal (geschrotet oder über Nacht in Wasser eingeweicht) ins Frischkorngericht (manche verwenden stattdessen Öl aus Leinsamen, das Leinöl, z.B. für Salate). Alle meine Lebensmittel stammen bis auf seltene Ausnahmen aus biologischem und so weit möglich regionalem und saisonalem Anbau (den grössten Teil meiner Lebensmittel kaufe ich vom Biohof Zug).

Wenn ich von dieser Ernährung auf 100% Rohkost umstellen wollte/müsste, ich wüsste ehrlich gesagt nicht wie. Die Getreidemenge (Reis, Teigwaren, Brot etc.), die ich jetzt gekocht bzw. erhitzt zu mir nehme, als rohes Getreide zu essen, das wäre für mich völlig unmöglich, das würde mir extrem widerstreben, da müsste ich mich brutal zwingen. Ich denke, dass die drei Esslöffel Getreide, die ich im Frischkorngericht täglich roh zu mir nehme, völlig ausreichend sind und bereits die Grenze dessen, was ich an Getreide roh zu mir nehmen mag. Wie also soll ich die Kalorien, die ich jetzt durch erhitzte Getreide, Kartoffeln und Hülsenfrüchte zu mir nehme, ersetzen? Durch grosse Menge Nüsse, Kerne und Samen? Nein, geht nicht, ich mag Nüsse sehr, aber Massen davon widerstreben mir. Durch grosse Mengen aus anderen Kontinenten importierte Datteln, Feigen, Avocados, Bananen, Kaki und weitere Früchte? Oder durch rohes Fleisch, Fisch, Innereien, Eier und evtl. Milch?

Ich bin in den letzten Tagen auf die Webseite und das seit fünf Jahren täglich geführte umfangreiche Tagebuch der überzeugten Rohköstlerin Susanne Olesch gestossen. Einen interessanten Bericht über ihre lange Suche nach der optimalen Ernährung und ihre Versuche mit verschiedenen Rohkostarten findet sich in ihrem Bericht: Von der veganen zur instinktiven Rohkost. Mir gefällt, dass sie gegen den derzeit üblichen (veganen) Rohkosttrend schwimmt und Fleisch inklusive Innereien in ihren Menuplan eingebaut hat. Siehe auch ihr Rohkostwiki.

Nachdem ich mich in ihre Philosophie ein wenig eingelesen und ihren Leidensweg und ihre Fehlschläge mit veganer und anderer Rohkost mitbekommen habe, denke ich, dass ich, wenn ich auf 100% Rohkost umstellen wollte oder müsste, dabei gesund bleiben wollte und mir die Ernährung weiterhin schmecken müsste, die Kalorien, die ich jetzt durch erhitzte Getreide, Hülsenfrüchte und Kartoffeln zu mir nehme, am ehesten durch einen grösseren Anteil an Früchten, insbesondere Südfrüchten und ähnlichen Früchten (Datteln, Ananas, Bananen, Avocados, Kaki, Trauben etc.), sowie rohes Fleisch, Fisch, Eier usw. von Wildtieren oder zumindest Tieren aus artgerechter und ökologischer Haltung ersetzen würde. Ich bin mir zwar absolut nicht gewohnt rohes Fleisch zu essen, ich denke aber, dass ich mich daran gewöhnen könnte. Schliesslich haben zumindest Teile unserer Vorfahren das auch so gemacht. Ob ich es aber schaffen würde auch Innereien roh zu essen, Fragezeichen. Wenn ich allerdings lese, wie Susanne das macht (siehe Abschnitt oben), denke ich, würde ich das auch hinbekommen und vielleicht sogar Genuss daran finden. Vielleicht werde ich demnächst sogar ein paar Versuche mit rohem Fleisch machen... tja, man lernt nie aus... (siehe Meine ersten Versuche mit rohem Fleisch und Fisch)

Allerdings wäre eine solche Ernährung mit grossen Mengen aus anderen Kontinenten oder zumindest anderen Ländern eingeflogenen Früchten und einem bedeutenden Anteil tierischen Produkten weit umwelt- und ressourcenbelastender als meine jetzige Ernährung. Ich bin deshalb überzeugt, dass meine derzeitige Ernährung ein guter Kompromiss (um nicht zu sagen die optimale Lösung) in Sachen Geschmack, ökologische Belastung, Ethik und Gesundheit darstellt. Die Ernährung soll uns gesund erhalten, soll schmecken und die Umwelt möglichst wenig belasten. Und genau das tut meine Ernährung in ihrer gegenwärtigen Form!

PS. Möglich, dass sich nach meinen Versuchen mit rohem Fleisch mein Gesichtspunkt ändert. Vielleicht ist Susanne Olesch (siehe oben) in Sachen hochwertige Ernährung tatsächlich näher bei der Wahrheit als ich... Sollte dem so sein, erfahren meine Leser das natürlich in meinem Blog.

Siehe auch



Gott ist böse für Anfänger

Falls Sie nicht an höhere Dinge glauben, wenn Sie überzeugt sind, dass Sie selbst nur ein Körper sind und dass mit dem Tod alles vorbei ist, wenn Sie an den Urknall glauben, dass der Mensch vom Affen abstammt und alles Leben aus der Materie entstanden ist (Evolution), wenn Sie meinen, die materielle, sichtbare Welt sei alles was existiert, dann brauchen Sie an dieser Stelle nicht weiter zu lesen. Wenn Sie die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass das Höhere (Geist) das Niedere (Materie) erschafft und nicht umgekehrt, wenn Sie sich vorstellen können, dass unsere Welt und dieses Universum ein bewusster Schöpfungsakt bewusster Wesen ist (eines oder mehrerer), dann sind Sie hier richtig.

Für die geistig und spirituell Fortgeschrittenen, die über exakte Beobachtungsgabe und logisches Denkvermögen verfügen, dürfte längst klar sein, dass die Welt, in der wir leben, unmöglich das Werk eines bedingungslos liebenden Schöpfers sein kann. Ich meine: Warum sollte ein bedingungslos liebendes Wesen, das absolut Gute, die reine Liebe, Güte und Barmherzigkeit, eine Welt erschaffen, in der Kriege herrschen, in der es massenweise Hunger, Armut, Ausbeutung, Krankheit, Seuchen, Umweltzerstörung, Naturkatastrophen und Terrorismus gibt? Kein vernünftiges Wesen, das allmächtig ist (das heisst: alles tun kann, was es will) und voller Liebe, würde eine solche Welt erschaffen (siehe auch Wenn Sie der liebe Gott wären...). Eine solche Welt des Wahnsinns kann nur einer erschaffen, der selber wahnsinnig ist.

Nun gut, ich weiss natürlich, dass nicht alle das so sehen können und wollen, dass es Personen gibt, die meinen, der Schöpfer sei bedingungslos gut, unfehlbar und vollkommen, und alles Schlechte und Böse sei allein im Menschen. Doch wenn das Böse allein vom Menschen kommt, wenn nichts was er Schöpfer tut irgendeinem Menschen jemals schadet, wenn absolut kein Leid vom Schöpfer ausgeht, wenn er die reine Liebe, unfehlbar, allmächtig und vollkommen ist, warum haben wir dann Naturkatastrophen, Erdbeben, Tsunamis, Tornados, Orkane, Vulkanausbrüche, Zyklone, Dürren, Überschwemmungen usw., die oft Hunderte, Tausende oder gar Hunderttausende töten, verletzen und verstümmeln und unsagbares Leid bei den Betroffenen und Angehörigen anrichten?  

War der Tsunami 2004 im indischen Ozean, bei dem insgesamt rund 230'000 Menschen starben, über 110'000 weitere Menschen verletzt wurden und über 1,7 Millionen Küstenbewohner obdachlos, etwa von Menschen verursacht? Oder war das Erdbeben in Haiti 2010, bei dem rund 300'000 Menschen starben, über 300'000 weitere Menschen verletzt wurden und fast zwei Millionen obdachlos, von Menschen gemacht? Und was ist mit den vielen weiteren Naturkatastrophen, die jedes Jahr Tausende und Abertausende von Menschenleben kosten? Alles von Menschen verursacht? Wenn aber nicht der Mensch der Grund dieser Zerstörung und des damit verbundenen Leids ist, sondern "höhere Gewalt", wer ist dann die Ursache der höheren Gewalt? Wer anders als der Schöpfer dieser Welt ist verantwortlich dafür? Schliesslich hat er die Welt, wie sie heute existiert, nach seinem Willen erschaffen.

Oder hat der Schöpfer die Naturkatastrophen nur deswegen eingeführt, um in seiner unendlichen Liebe, Güte und Vollkommenheit diejenigen zu bestrafen und zu läutern (töten, verletzen, verstümmeln), die es "verdient" haben? Haben all die Hunderttausenden von Menschen, die beim Tsunami 2004 ums Leben kamen oder verletzt wurden, und deren Angehörige, etwas so Falsches und Böses getan (hatten sie ein so negatives Karma), dass deren Leiden und Tod gerecht war? Und wenn sie etwas Falsches getan haben, warum sollte ein bedingungslos liebendes Wesen voller Güte und Mitgefühl über diese Menschen richten und sie bestrafen oder gar töten?

Und was ist mit all den vielen, nicht selten unheilbaren und furchtbaren Krankheiten, an denen die Menschen leiden (Krebs, Alzheimer, Parkinson, HIV/Aids, Multiple Sklerose, Demenz, Epilepsie, Hirnkrankheiten, Mukoviszidose usw.)? Oder mit Kindern, die behindert auf die Welt kommen? Oder mit den Seuchen des Mittelalters: Pest, Typhus, Ruhr, Lepra, Tuberkulose, Pocken, Cholera? Alles und immer zu 100% vom Betroffenen selbst verursacht, immer die eigene Schuld? Naturkatastrophen, schwere Krankheiten und Behinderungen und das damit zusammenhängende Leid existieren also nur, weil der Mensch böse ist? Der Mensch selbst hat all diese Leiden und Katastrophen aufgrund seiner Bösartigkeit, Niedertracht und Hinterlist herbeigeführt und verdient?

Nein, das alles ergibt keinen Sinn und ist schlicht nicht wahr. Die einzig mögliche Schlussfolgerung, die Wahrheit ist: Der Schöpfer selbst will das Böse und das Leid. Er ist nicht in der Lage das Böse zu verhindern und schiebt die Verantwortung dafür ab (nicht umsonst gibt er ständig dem Teufel, Luzifer, der Schlange oder wem auch immer die Schuld für das Böse). Wenn Gott aber das Böse will, dann ist er selber böse, wenn er das Böse nicht verhindern kann, dann ist er nicht allmächtig und natürlich auch nicht Gott. Denn wenn er Gott wäre, wäre er die reine Liebe, unfehlbar und allmächtig. Wenn er aber nicht Gott ist, sich aber für Gott ausgibt oder hält, dann ist er nichts anderes als ein gewöhnlicher Lügner, Betrüger, Hochstapler, Wichtigtuer und Blender.

Im Gegensatz zum gewöhnlichen Betrüger ist der Schöpfer aber auch noch grössenwahnsinnig (ich bin Gott), soziopathisch veranlagt und komplett unfähig zur Selbstreflexion. Zudem hasst uns der Schöpfer alle abgrundtief, ist hochgradig geisteskrank, hinterlistig, verkommen und unvorstellbar gierig, machtbesessen und grausam. Er will ständigen Konflikt, Leid und Krieg, will stets und überall der Grösste, Beste und Schönste sein, liebt es andere zu demütigen, will um jeden Preis, dass sein Wille geschieht und verunmöglicht so den freien Willen des Menschen.
  
Fazit: Der Schöpfer ist ein hochgradig bösartiger Psychopath, ein grössenwahnsinniger und selbstverliebter Narzisst und ein komplettes seelisches Wrack, das dringendst therapeutischer Hilfe bedarf. 

Siehe auch


15. August 2016

Vegane Lebensweise: Ist das Essen und Nutzen von Tieren ein Verbrechen?

Meine persönliche Ansicht ist: Die vegane Lebensweise, die auf jegliche Produkte von Tieren verzichtet (auch auf Fisch, Milch, Eier, Butter, Honig, Wolle, Leder usw.), ist das andere Extrem zur heutigen hochproblematischen und unethischen Massentierhaltung mit hochgezüchteter Turbokuh und Batteriehuhn, Kraftfutter, massenhaft Hormone und Antibiotika, riesigen Schlachthöfen und dem Töten von Tieren im Sekundentakt, den millionenfachen unwürdigen Tierversuchen von Pharmaindustrie, Kosmetikbranche usw., der Pelzindustrie (Pelz als "Schmuck" und Statussymbol) und weiteren Industrien, welche oft keinerlei Mitgefühl für Tiere haben und Tiere als Maschinen und reine Industrieprodukte zum Geldverdienen betrachten.

In meinen Augen existiert ein Mittelweg zwischen gar keinen tierischen Produkten (vegan leben) und dem gefühlskalten Tier(be)nutzungswahn der heutigen Zeit. Dieser Mittelweg besteht in der Unterstützung von kleinbäuerlich strukturierten ökologisch wirtschaftenden Betrieben, die artgerechte Tierhaltung und Ackerbau betreiben. Diese Betriebe halten den Boden fruchtbar, schützen die Gewässer und pflegen die Artenvielfalt. Vielfach kümmern sie sich auch um den Erhalt alter (nicht hochgezüchteter) Tierrassen und Pflanzenarten. Eine vegane Lebensweise ohne tierische Produkte jeglicher Art löst die Agrarproblematik und die Industrialisierung der Landwirtschaft mit immer grösseren Betrieben nicht. Der falsche und unethische Umgang mit Tieren ist nur ein Teil des Problems. Riesige Monokulturen mit grossen Mengen Spritzmitteln, Kunstdünger, Zerstörung des fruchtbaren Bodens, der Artenvielfalt usw. gehören ebenso dazu. Siehe auch Bio ist besser 

Ich persönlich glaube nicht, dass das Töten, Essen und Nutzen von Tieren in jedem Fall unethisch ist. Wenn man in der Zeit zurückschaut, dann haben oft auch Naturvölker, die meist in grosser Harmonie mit ihrer Umwelt lebten, Tiere getötet und gegessen. Zum Beispiel die Indianer Büffel und andere Wildtiere, die Eskimos Fische usw. Die Indianer haben auch die Felle der Büffel genutzt und vieles mehr. Der Büffel lieferte ihnen mit seinem Fleisch nicht nur einen beträchtlichen Teil der Nahrung, er versorgte sie auch mit weiteren lebensnotwendigen Artikeln. So wurden aus seinem Fell Kleider, Zeltdecken und Kanus hergestellt, aus den Knochen Pfeilspitzen und Nähnadeln, aus seinem Schädel Teller und Näpfe, aus den Därmen Bogensehnen und Schnüre, aus seinen Zähnen Schneidewerkzeuge, aus seinen Schulterblättern Schaufeln, Hacken und Schaber usw. Die australischen Ureinwohner, die Aborigines, die noch bis im letzten Jahrhundert als Jäger und Sammler aktiv waren, nutzten und assen verschiedenste Tiere wie zum Beispiel Fische, Kängurus, Emus und deren Eier, Schlangen, Vögel, Schildkröten, Insekten, Honigameisen, Maden und viele mehr.

Ich glaube nicht, dass diese Völker alle unethisch waren, nicht naturgemäss lebten oder von uns heutigen Menschen wegen ihres Tierkonsums als unterentwickelt angesehen werden müssen. Im Gegenteil: Mit Sicherheit können wir heutigen Menschen weit mehr von den Naturvölkern lernen als diese von uns. Ebenso kann ich nicht erkennen, dass beispielsweise Plastik und Kunststoff (z.B. für Schuhe) ein Fortschritt gegenüber Leder(schuhen) sein soll. Im Film Avatar, der wie kein anderer die Wesen der Licht- und Dunkelwelten mit unglaublicher Klarheit darstellt, töten die Na'vi (die Ureinwohner, die Lichtwesen), die in absoluter Harmonie mit ihrer Umwelt leben (wunderschön anzusehen!), teilweise Tiere zu Nahrungszwecken. Dabei bedauern sie jedes Tier, dass sie töten müssen und danken ihm, dass es ihnen als Nahrung dient. Die Na'vi fühlen aufrichtig mit den Tieren mit. Und genau darum, so glaube ich, geht es.

In meinen Augen ist es legitim, wenn jemand Butter (das hochwertigste Streichfett) und Honig isst, Lederschuhe trägt und einmal pro Woche Fleisch/Fisch verzehrt, sofern alle Produkte aus artgerechter Haltung und nachhaltiger Bewirtschaftung stammen. Ich sehe keine gesundheitlichen Vorteile einer rein veganen Ernährung gegenüber einer vollwertigen Ernährung mit geringem Anteil tierischen Produkten. Im Gegenteil: Aus Angst ihren Eiweissbedarf und den Bedarf an anderen Substanzen nicht decken zu können (z.B. Vitamin B12, Eisen usw.), weichen Veganer oft auf hochgradig präparierte Produkte aus, zum Beispiel stark verarbeitete Sojaprodukte und Getreidedrinks (Getreidemilch), Seitan (ein Weizen-Eiweisspräparat mit fleischähnlicher Konsistenz zur Eiweissversorgung) oder Eisen- und B12-Tabletten.

Am schlimmsten sind natürlich die "Pudding-Vegetarier" bzw. "Pudding-Veganer". Sie lassen einfach die tierischen Produkte weg, ernähren sich ansonsten aber vom gleichen Nahrungsschrott, die auch der Durchschnittsbürger konsumiert (Zucker, Weissmehlprodukte, raffinierte Öle und Fette, Fast-Food, haltbar gemachte Fertigprodukte, Süssgetränke und Energy-Drinks etc.). Wenn der Pudding-Veganer dann noch viel Auto fährt (am besten besitzt er gleich zwei Autos), stets das neueste Smartphone sein Eigen nennen will, ständig dem aktuellen Modetrend hinterher rennt, raucht, mit dem Flieger in die Ferien düst, grosse Mengen Kosmetikas auf seinen Körper schmiert und voller Verachtung auf Menschen zeigt, die Butter essen oder ein T-Shirt aus Merinowolle tragen, dann ist der realitätsfremde Alibibürger, der gut und schlecht einzig daran misst, ob jemand tierische Produkte nutzt, perfekt.

Was die Wildtiere betrifft, bei denen sich zahlreiche Tiere von anderen Tieren ernähren (Raubtiere fressen Tiere, Vögel fressen Insekten, Käfer und Würmer, grosse Frische fressen kleine Fische usw.), folgende Anmerkung: Möchten wir, dass auf dem ganzen Planeten keine Tiere mehr getötet werden, müssten wir, nachdem alle Menschen zu Vegetariern geworden sind, alle Tiere töten, die andere Tiere fressen und würden damit praktisch sämtliche existierenden Ökosysteme komplett aus dem Gleichgewicht und zum Absturz bringen. Also: Tiere töten, damit keine Tiere mehr getötet werden? Ein unlösbarer Konflikt und ein unmögliches, sinnloses Unterfangen! Diesen Gedankengang konsequent zu Ende gedacht bedeutet: Wenn wir wollen, dass keinerlei Tiere mehr getötet werden, müssen wir den gesamten Planeten Erde und alles Leben darauf auslöschen. Danach sterben keine Tiere mehr!

Ab hier bitte nur noch weiterlesen, falls Sie bewusstseinsmässig so weit fortgeschritten sind, dass Sie fähig sind die Kräfte und Ursachen HINTER dem Materiellen zu erkennen oder zumindest in Betracht zu ziehen. Ansonsten ergeben die nachfolgenden Zeilen keinen Sinn für Sie.

Der entscheidende Punkt ist: Die Welt, in der wir leben, wurde ganz bewusst so geschaffen, dass Idealzustände niemals erreicht und auf Dauer aufrecht erhalten werden können, wurde bewusst so eingerichtet, dass ständig Konflikt herrscht. Schliesslich dient die materielle Welt nur einem einzigen Zweck: Widerspenstige Seelen (uns selbst) so lange zu brechen und vom Erreichen von Idealzuständen und Zielen abzuhalten, bis wir hilflos auf uns selbst zurückgeworfen sind, nicht mehr weiterwissen und in unserer Verzweiflung und Machtlosigkeit schliesslich Gott, den wahnsinnigen Diktator an der Spitze aller Hierarchien und aller Welten anflehen, anbeten, auf ein Podest stellen und als unseren unumschränkten Herrn akzeptieren (Dein Wille geschehe!). Einzig darum geht es, einzig deshalb sind wir hier, einzig darum leben wir in einem materiellen Universum!

Fazit: Es bringt nichts, (zu) viel Zeit, Herzblut und Energie in die Frage nach dem optimalen Umgang mit Tieren zu investieren, gegen andere Menschen anzukämpfen und diese von den eigenen Ideen im Umgang mit Tieren zu überzeugen. Was Sie tun können: Verwenden Sie selbst möglichst wenige tierische Produkte, und wenn, dann aus artgerechter und ökologischer Haltung. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Wenn Sie die Welt WIRKLICH und im grossen Stil verbessern wollen, dann kümmern Sie sich nicht um Menschen, sondern therapieren Sie Gott!

Schlussanmerkung: Im Grunde muss ich den Veganern mit ihrem Umgang mit Tieren völlig Recht geben: Es ist widernatürlich ein empfindendes und fühlendes Wesen (und das sind Tiere zweifellos) zu töten, zu (be)nutzen und für die eigenen Zwecke zu gebrauchen. Da es dennoch geschieht, häufig als selbstverständlich angeschaut wird und manchmal tatsächlich alternativlos ist, kann ich nur sagen: Scheisswelt, in der wir da leben. Scheisswelt, die der Schöpfer da geschaffen hat!

Siehe auch


8. August 2016

10 Eigenschaften eines Genies  
  1. Ein Genie hat klare Ziele
  2. Ein Genie besitzt einen unerschütterlichen Glauben an sich und seine Fähigkeiten
  3. Ein Genie hat seine eigenen Massstäbe und Vorstellungen und misst sich nur und ausschliesslich an sich selbst. Was andere tun und denken, spielt für das Genie keine Rolle
  4. Ein Genie ist seiner Zeit voraus und wird von seinen Zeitgenossen deshalb meist nicht verstanden
  5. Ein Genie ist mutig, charakterstark und unerschrocken. Es geht Dinge an, die andere nicht wagen oder für unmöglich halten
  6. Ein Genie ist ethisch, ehrlich, offen und direkt
  7. Ein Genie ist zäh, unbeirrbar und nicht von seinem Weg abzubringen
  8. Ein Genie erschafft neue Welten und Realitäten
  9. Ein Genie kann nicht unterdrückt, erniedrigt oder gedemütigt werden. Es ist sein eigener Herr und bestimmt alleine, was in seinem Leben zu geschehen oder nicht zu geschehen hat
  10. Ein Genie liebt und versteht seine Mitmenschen. Das Genie versteht, warum es von seinen Mitmenschen nicht verstanden wird. Seine Liebe und sein Verständnis überwindet alle Hürden


1. August 2016

100 Prozent ethisch sein: Ist das möglich?

Wir leben in einem dualen Universum. Das heisst: in einem Universum der Gegensätze, der Zweiheit (Dualität = zwei enthaltend). Die grundlegenden Gegensätze, die beiden Seiten der Spaltung, sind gut und böse, Herzmenschen und Kopfmenschen, Gefühl und Verstand, Licht- und Dunkelwelten. In unserer Welt ist es unmöglich 100 Prozent ethisch zu sein, ist es unmöglich sich komplett ausserhalb (oberhalb) der Spaltung/Dualität zu bewegen (zumindest war es das bisher). Kein Mensch hat das jemals geschafft. Egal was man auf diesem Planeten auch macht, egal wie gut, ethisch und ehrlich die eigenen Handlungen auch sein mögen, man unterstützt und fördert zu einem gewissen Teil immer auch die dunkle Seite.

Wenn ein Musiker beispielsweise bei einem Fest auftritt und den Leuten durch seine Musik Freude bereitet, unterstützt er in den meisten Fällen auch den Alkoholkonsum (die dunkle Seite). Architekten und Bauarbeiter bauen auch Häuser für machtgierige und destruktive Menschen, Bioprodukte und fair gehandelte Produkte werden auch von Soziopathen gekauft, Krankenhäuser behandeln und Pflegerinnen pflegen auch boshafte und intrigante Menschen usw. Wenn jemand als Gesundheitsberater und Fitnesstrainer arbeitet und den Menschen hilft sich vollwertiger zu ernähren und regelmässiger zu bewegen, dann stärkt er auch die dunkle Seite, weil sich unter seinen Kunden auch Menschen befinden, die unethisch sind. Wenn unser Gesundheitsberater, der die besten Absichten und die effektivsten Gesundheitsprogramme haben mag, beispielsweise einem Pharmamanager, einem Waffen- oder Drogenhändler, Investmentbanker, Gentechniker oder gar einem Mafiaboss hilft gesünder zu werden, seinen Körper in eine bessere Verfassung zu bringen und seine allgemeine Leistungsfähigkeit zu steigern, dann ermöglicht er dem Pharmamanager effektiver zu managen (und mehr schädliche Medikamente zu verkaufen), dem Waffenhändler mehr Waffen und dem Drogenhändler mehr Drogen zu verkaufen, dem Investmentbanker mehr Geld aus Geld zu machen (ohne irgendwelche nützlichen Produkte zu schaffen), dem Gentechniker die Gentechnik stärker zu fördern, dem Mafiaboss noch mehr Menschen zu betrügen oder zu töten usw.
  
Wenn man in einem Unrechtssystem lebt wie beispielsweise in der ehemaligen DDR (oder in einer der vielen Diktaturen auf unserem Planeten oder sogar in unseren ach so guten Demokratien), dann fördert man dadurch, dass man das entsprechende Regime akzeptiert, auch die dunkle Seite. Selbst dann, wenn man einfach nur seiner Arbeit nachgeht und seine Kinder anständig erzieht, handelt man bereits unethisch, weil man das Aufrechterhalten der bestehenden Ordnung stützt und nichts gegen das Unrecht unternimmt. In Hitlers Nazideutschland haben sich im Nachhinein fast alle Offiziere und höheren Kader darauf berufen, dass sie nur das gemacht hätten, was von oben angeordnet wurde. Sie hatten nur Befehle befolgt, und damit, so glaubten sie, hätten sie nichts Unrechtes getan bzw. läge ein allfälliges Unrecht beim Befehlsgeber.

Doch was kann man tun, wenn man 100%-ig ethisch sein möchte, wenn man die dunkle Seite nicht unterstützen möchte, wenn man absolut niemandem schaden möchte? Kann man dann überhaupt noch etwas tun, oder macht man am besten gar nichts mehr? Oder soll man einfach aufhören zu urteilen, aufhören zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, alles akzeptieren und hinnehmen? Ist es also egal, wenn Krieg herrscht, egal wenn wir Atomkraftwerke und Tierfabriken bauen, egal wenn ein Kinderschänder meine Tochter missbraucht, egal wenn sich die Gentechnik ausbreitet? Klare Antwort: Nein, es ist nicht egal. Und ja, man kann etwas tun, man kann 100% ethisch sein! 100% Ethik bedeutet, dass man die Quelle des Unrechts beseitigt, dass man die Ursache von Ungerechtigkeit, Krieg, Leid, Terror, Ausbeutung und Zerstörung entfernt.

Doch was heisst "beseitigt" und "entfernt"? Hätten die Menschen in Nazideutschland einfach hingehen sollten und Hitler erschiessen (Gewalt mit Gewalt bekämpfen)? Wer das glaubt, verkennt die Realität. Tatsache ist, die Hitlers der Welt, die Diktatoren und Staatspräsidenten stehen längst nicht an der Spitze der Machtpyramide, sind in Wirklichkeit nur kleine Fische. Sie sind nur der sichtbare Teil der Macht (siehe auch Untertanen, Obertanen, Hintertanen). So wie bei einem Eisberg 90% des Berges unsichtbar sind (unterhalb der Wasseroberfläche), sind 90% der Machtpyramide unsichtbar. Die Entscheide, welche unsere Welt beeinflussen, werden zu 90% auf einer unsichtbaren, höherdimensionalen Ebene gefällt. Und ganz oben, an der Spitze der Macht und der Machtpyramide, steht ein Einzelwesen, der oberste Diktator und Herrscher der Welten (siehe Hierarchie des Universums). Dieses Einzelwesen ist die Hauptursache für die Missstände in der heutigen Welt, die Hauptursache für Krieg, Terror, Ausbeutung, Umweltzerstörung, Hunger und bitterste Armut. Es ist das Wesen, von dem viele Gläubige glauben, es sei Gott, es sei allmächtig und voller Liebe. Die Wahrheit ist jedoch: Dieses Wesen ist nicht Gott, dieses Wesen ist nicht allmächtig und nicht voller Liebe, sondern "bloss" ein mächtiges Wesen, das gerne Gott wäre.

100 Prozent ethisch sein bedeutet, die Ursache für das Leid in der Welt zu beseitigen. Die Hauptursache für das Leid in der Welt ist die dunkle Seite des Wesens an der Spitze der Machtpyramide. Die Welt heilen zu wollen bedeutet, die destruktiven Absichten dieses Wesens zu brechen, dieses Wesen auf sich selbst zurückwerfen (Selbstreflexion) und ihm zu ermöglichen, seine eigenen dunklen, unethischen Anteile (seine Schatten) zu konfrontieren und schliesslich aufzulösen. 100% ethisch sein bedeutet Gott zu therapieren!

Siehe auch


28. Juli 2016

Wenn Sie der liebe Gott wären...

... und allmächtig wären, das heisst, wenn Sie alles tun und erschaffen könnten, was immer Sie wollen, was für eine Welt würden Sie dann erschaffen? Eine friedliche, gerechte und liebevolle Welt? Oder eine Welt voller Krieg, Umweltzerstörung, Krankheit und Leid? Klar doch, wenn Sie wirklich die vollkommene Liebe wären und die Macht hätten alles zu erschaffen, was immer Sie möchten, dann würden Sie eine harmonische und gerechte Welt erschaffen, in welcher die Wesen liebevoll miteinander umgehen, gesund sind, die Natur respektieren und die Schönheiten der Schöpfung zu schätzen wissen. Wenn Sie all die von Ihnen in Ihrer Welt erschaffenen Wesen aufrichtig und aus vollem Herzen lieben würden, dann möchten Sie doch, dass es jedem einzelnen dieser Wesen gut geht, nicht wahr? Ich meine, warum sollte jemand, der voller Liebe und allmächtig ist, eine Welt erschaffen, in welcher die Wesen, die er aus vollem Herzen liebt, krank sind, leiden, scheitern, versagen und aufeinander losgehen?

Wenn ein lieber Gott also eine liebe Welt erschaffen würde, warum haben wir dann Hunger, Armut, Krankheit, Seuchen, Ausbeutung, Umweltkatastrophen, Krieg und Terror? Warum? Die Antwort liegt auf der Hand: Weil Gott böse ist, weil er ein perverser Sadist ist, der sich an unserem Leid erfreut.

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12. Juli 2016

Meine Mutter ist friedlich eingeschlafen

Meine Mutter Josy Trinkler (8. Mai 1932 bis 11. Juli 2016) ist gestern friedlich eingeschlafen und (körperlich) von uns gegangen.

Wenn ich auf die letzten gut 50 Jahre meines Lebens zurückblicke, dann war und ist meine Mutter mit Sicherheit der wichtigste Mensch in meinem Leben. Niemand sonst hat mich derart bedingungslos geliebt und in jeder Minute meines Lebens zu mir gehalten und mich stets unterstützt. Meine Mutter war mein persönlicher Engel, ohne den ich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr hier wäre und meine Lebenskrisen, Kämpfe und Leiden nicht überstanden hätte. Sollte das Solarzeitalter, eine friedliche und gerechte Welt ohne Krieg und Umweltzerstörung, dereinst Realität werden, gebührt meiner Mutter ein grosser Anteil daran.

Ich habe versucht die wichtigsten Lebensstationen und den Charakter meiner Mutter in Worte zu fassen. Das Ergebnis finden Sie im Lebenslauf (dieser ist in Schweizer Mundart verfasst). Die Beerdigung meiner Mutter findet am Freitag 15. Juli um 9.30 Uhr in der Kirche Neuheim statt.

Für mich war und ist meine Mutter in ihrer Einfachheit, Liebe und Hilfsbereitschaft unübertroffen. Danke Mama, für alles!

Unsterblich werden

Das Solarzeitalter wird im Verlaufe der nächsten Jahrzehnte Realität werden. Das Schaffen dieser ethischen, friedlichen, gerechten und nachhaltigen Gesellschaft wird als grösste Leistung und wichtigster Beitrag aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Niemals zuvor sind wir Menschen dem Ideal einer Gesellschaft ohne Krieg, Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung auch nur nahe gekommen. Selbst die brillantesten, fähigsten, weisesten und friedfertigsten Köpfe der Menschheitsgeschichte haben nicht geschafft, was jetzt möglich wird: eine für alle Zeiten ethische und gerechte Erdengemeinschaft im Einklang mit der Natur, eine Gesellschaft in welcher jeder jedem vertrauen kann.

Die Pioniere des Solarzeitalters (die Personen der ersten Stunde und diejenigen, welche die grössten Beiträge zur Realisierung leisten) werden unsterblich. Zu ihren Ehren wird man Heldenlieder singen, Denkmäler erstellen und Feste feiern. Sie werden in den Geschichtsbüchern stehen und jedes Kind wird ihre Namen kennen.


Religion und Wissenschaft

Religion und Wissenschaft sind die zwei Seiten derselben Medaille. Beides sind Instrumente um die Menschen von der Wahrheit abzubringen und Konflikte zu schüren. Praktisch alle Religionen sind nach dem Prinzip aufgebaut, Menschen abhängig zu machen, auszunutzen und sich gegenseitig zu bekämpfen (mein Gott und mein Weg sind der richtige). Die Religionen wurden von den Dunkelkräften, die vor rund 5000 Jahren (mit Beginn des dunklen Zeitalters, in den Veden als Kali-Yuga bezeichnet) endgültig das Zepter auf diesem Planeten übernommen haben, genau dafür konstruiert oder dahingehend manipuliert und abgeändert.

Die Naturwissenschaften, so wie sie derzeit auf diesem Planeten ausgeübt werden, sind die moderne Form der Religion bzw. die andere Seite der Medaille. Während die Menschen in früheren Zeitaltern hauptsächlich an Gott glaubten, glauben heute viele an die Wissenschaften. Die Wissenschaften sind die Religion der Kopfmenschen. Nur das, was von den Wissenschaften hieb und stichfest bewiesen werden kann, ist angeblich wahr. Gemäss den heutigen Wissenschaften waren die frühen Menschen primitiv, ist Bewusstsein nichts weiter als eine Funktion des Gehirns, ist unser Universum durch den Urknall entstanden, hat sich alles Leben aus der Materie entwickelt, ist der Mensch ein evolviertes Tier, das vom Affen abstammt und ist mit dem körperlichen Tod alles vorbei. Alles kompletter Unsinn.

Der grosse Irrtum der Religionen liegt in ihrem Glauben, Gott, der Schöpfer dieses Universums, sei gut, allmächtig und würde uns lieben. Der grosse Irrtum der Wissenschaften liegt im Glauben an die Materie (Materialismus, Atheismus, Evolution und Urknall). Sowohl die Religionen als auch die Wissenschaften enthalten Teilwahrheiten. Während sich die Wissenschaften hauptsächlich an die Kopfmenschen wenden und den Verstand bedienen und manipulieren, wenden sich die Religionen in erster Linie an die Herzmenschen und wirken über und auf das Gefühl.

Religion für sich allein und Wissenschaft für sich allein führen in die Irre, da beide nur Teilaspekte der Wahrheit darstellen. ECHTE Wissenschaft und ECHTE Religion hingegen können zur Wahrheit und Ganzheit führen. Wir leben in einem Universum der Gegensätze (hell/dunkel, gut/böse, männlich/weiblich etc.). Genauso wenig wie Männer ohne Frauen auskommen können und umgekehrt, können Wissenschaft und Religion unabhängig voneinander existieren. Religion bildet den einen Pol, Wissenschaft den anderen.

"Religion und Naturwissenschaft schliessen sich nicht aus, sondern ergänzen und bedingen einander."  Max Planck
"Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind."  Albert Einstein

Zum Thema Wissenschaften/Materialismus und Spiritualität/Religion siehe auch


Die optimale Welt: Die Wünsche jedes Einzelnen erfüllen sich

Jeder Mensch hat Bedürfnisse, Wünsche und Ziele. Glücklichsein bedeutet, dass die eigenen Bedürfnisse befriedigt, die eigenen Wünsche erfüllt und die eigenen Ziele erreicht werden. Unglücklichsein ist das Gegenteil davon. Das heisst: In einer Welt, in der jeder das bekommt, was er will/wünscht, sind alle glücklich. In einer Welt, in der niemand das bekommt, was er will/wünscht, sind alle unglücklich.

Doch ist eine Welt, in der jeder das bekommt, was er will, überhaupt möglich? Gibt es nicht immer Gewinner und Verlierer? Ist eine Welt mit lauter Gewinnern überhaupt denkbar und wünschenswert? Nehmen wir beispielsweise den Leistungssport. Bei einem Wettkampf (z.B. einem Marathon, einem Skirennen oder einer Fussball-Weltmeisterschaft) haben viele der Sportler/Mannschaften das Ziel zu gewinnen. Gewinnen kann aber nur einer/eine. Also gibt es einen Gewinner und viele, deren Wunsch sich nicht oder nur teilweise erfüllt. Oder die Politik und die Wirtschaft: Viele Politiker möchten gerne Präsident sein, viele Mitarbeiter einer Firma möchten gerne aufsteigen und Abteilungsleiter oder Geschäftsführer sein. Doch Präsident oder Geschäftsführer kann nur einer sein. Oder nehmen wir eine schöne und sympathische Frau: Viele Männer (auch weniger hübsche und weniger sympathische, vielleicht auch einige Frauen) möchten mir ihr zusammen sein. Die Frau jedoch kann und will nicht mit all den Personen zusammen sein, die mit ihr zusammen sein möchten. Sind Enttäuschungen und Verlierer also vorprogrammiert? Ist eine Welt, in der sich alle Wünsche erfüllen, überhaupt möglich?

Ja, eine solche Welt ist möglich. Aber nicht hier und jetzt und nicht in einem materiellen Universum. Wir alle können aktuell lediglich daran arbeiten, dass sich die Wünsche und Ziele von immer mehr Menschen erfüllen und sich damit das Glück und die Zufriedenheit in der Welt erhöht. Ein wichtiger Schritt dahin ist, Wünsche nicht als fix und unveränderbar anzuschauen, sondern zu erkennen, dass einige Wünsche schädlich und "krank" sind. Ich meine, warum sollte sich der Wunsch eines religiös fanatisierten Terroristen, möglichst viele Andersgläubige in die Luft zu sprengen, erfüllen? Warum sollten sich die Wünsche eines Kinderschänders, der Gefallen daran findet Kinder zu quälen oder gar zu töten, erfüllen?

Oder anders gefragt: Welche Wünsche und Ziele sind richtig und welche falsch, welche "gesund" und welche "krank"? Und wer bestimmt darüber, welche Wünsche richtig und welche falsch sind? Gibt es überhaupt so etwas wie richtig und falsch? Bedeuten Toleranz, Offenheit und Menschlichkeit nicht, dass jeder das wünschen/machen darf, was er will? Ist der freie Wille nicht das höchste Gut? Ist es nicht falsch zu werten (abzuwerten) und zu urteilen (zu verurteilen)?

Eindeutige Antwort: Nein, ist es nicht. Es gibt ganz klar ein Richtig und ein Falsch. Es gibt konstruktive Wünsche und destruktive Wünsche, konstruktive Menschen und destruktive. Ethik sagt, was gut und böse, was richtig und falsch ist. Gut/richtig ist, was das langfristige Überleben des Planeten Erde und aller Menschen und aller spirituellen Wesen im Universum fördert. Böse/falsch ist, was über kurz oder lang zu Zerstörung, Krankheit und Leid führt. Die höchste Ethik ist die, welche das grösste Wohl für die grösste Anzahl von Wesen beinhaltet. Ethik ist der Weg zu Glück und Zufriedenheit für uns alle. Wahrhafte Ethik ist die höchste Qualität in diesem Universum, höher als Liebe (Mafiabosse lieben ihre Kinder auch), Ehre, Toleranz, Güte oder was auch immer. Und: Natürlich ist ein vollkommen ethischer Mensch auch ein liebender Mensch.


Macht, Gier und Geld

Macht, Gier und Geld sind die eigentlichen Probleme unserer Welt. Die Macht dient den Mächtigen dazu, sich über andere zu stellen, die Untergebenen zu dominieren und über sie zu herrschen. Macht über andere gibt dem Herrscher das Gefühl etwas Besseres, Höheres, Edleres zu sein. Der Hauptzweck von Hierarchien besteht darin, die krankhaften Bedürfnisse der "Oberen" zu befriedigen.

Das wichtigste und schädlichste dieser krankhaften Bedürfnisse ist die Gier. Den Gierigen ist nichts genug. Nichts und niemand kann ihre Bedürfnisse befriedigen. Egal wie viel sie schon haben, egal über wie viele Menschen sie bereits herrschen, immer muss es noch mehr sein. Der Grund für ihre Unersättlichkeit ist ihre innere Leere. Weil sie den Kontakt zu sich selbst und ihrer wahren Natur verloren haben, weil sie sich selbst nicht mehr spüren können, versuchen sie den Mangel an inneren Werten (SEIN) durch äussere Werte (HABEN) zu ersetzen. Da aber noch so zahlreiche äussere Werte niemals den Mangel an inneren Werten (Selbstvertrauen, Gelassenheit, Zufriedenheit etc.) ersetzen können, kriegen sie nie genug. Die Gierigen und Machthungrigen sind Süchtige, Junkies, die immer mehr von der Droge brauchen.

Die wichtigste Droge, das ist das Geld. Geld und Macht sind die Hauptmittel, von denen sich die Gierigen die Befriedigung ihrer  Unzufriedenheit, ihrer Sucht und ihres Mangels erhoffen. Dabei steht Geld in gewisser Weise sogar über der Macht, zumindest in der materiellen Welt. Einerseits kann man sich mit Geld alle äusseren Wünsche erfüllen, man kann alles kaufen. Andererseits bedeutet Geld auch Macht. Nicht umsonst heisst es: Geld regiert die Welt!

Und warum das ganze Spiel? Warum gibt es überhaupt Hierarchien? Warum gibt es überhaupt Gierige? Warum gibt es überhaupt Wesen, die den Kontakt zu sich selbst verloren haben? Ganz einfach: Wir alle haben vor SEEEHR langer Zeit ein Spiel begonnen, das zu Beginn gerecht, fair und ehrlich war. Am Anfang dieses Spiels existierten keine Hierarchien, gab es weder gut noch böse, wir alle waren gleichwertig und gleichberechtigt. Je länger das Spiel dauerte, desto unethischer wurden wir, desto mehr haben wir die Kontrolle verloren, desto mehr sind wir in unsere eigene Falle getappt, desto mehr haben wir vergessen, woher wir kommen und wer wir sind. Je mehr die Zeit voranschritt, desto mehr Hierarchien bauten wir auf, desto mehr Herrscher und Beherrschte gab es, desto mehr Unterdrückung existierte, desto unzufriedener und unglücklicher wurden wir alle.

Und heute? Heute existieren gigantische Hierarchien und gibt es einen riesigen Apparat der Unterdrückung und Unterwerfung in der Welt. An der Spitze dieser Hierarchien, an der Spitze der Unterdrückung und Unterwerfung, an der Spitze der sichtbaren und unsichtbaren Welten, an der Spitze der Machtpyramide, steht ein einzelnes Wesen – das Mächtigste, das Gierigste und das Unersättlichste von uns allen: Gott, der Herrscher der Welt! 


25. Mai 2016

Die Unfähigkeit den eigenen Dreck anzuschauen

Soziopathen stellen sich selbst NIEMALS in Frage. Für sie liegt das Problem IMMER bei den Anderen. Für Soziopathen ist es UNDENKBAR, dass der Fehler, die Schuld oder die Verantwortung für Fehler, Missstände, gescheiterte Beziehungen oder das Böse bei ihnen selbst liegen könnte. Soziopathen sehen wie in einem Spiegel andere so, wie sie in Wirklichkeit selbst sind: voller Fehler. Soziopathen sind brillant darin, die Schwächen, Fehler und Unzulänglichkeiten ihrer Mitmenschen zu erkennen, aber komplett unfähig dasselbe bei sich selbst zu tun.

Warum das so ist? Je mehr unethische Handlungen, je mehr "Sünden", je mehr Missetaten ein Wesen begangen und angehäuft hat, desto grösser der Rucksack, desto gewaltiger der eigene Schatten, desto weniger ist diese Person in der Lage sich selbst zu reflektieren und in Frage zu stellen. Der angehäufte Dreck ist so gewaltig und unkonfrontierbar, dass IMMER die Anderen Schuld sein MÜSSEN. Sich selbst in Frage stellen, die Möglichkeit in Betracht ziehen, selber das Problem zu sein, das tut nur eine soziale Persönlichkeit, ein guter Mensch.

Der Obersoziopath innerhalb und ausserhalb des Kosmos, das Wesen mit dem mit Abstand grössten Rucksack und Dreck, das ist Gott. Dieses Wesen ist derart unfähig die eigenen unethischen Anteile zu erkennen und zu reflektieren, dass es ganze materielle Universen erschaffen muss, in denen es seine Mitwesen gefangen und in gewaltigem Leid, Konflikt und Schmerz hält. Für Gott liegt die Schuld an Konflikten, Krieg, Leid und Zerstörung IMMER bei den Anderen, IMMER bei den Menschen. Dass er, als Erschaffer der materiellen Universen, selber für die Qualen und das Leid in der Welt verantwortlich ist, ist für ihn undenkbar. Gott ist, in seiner Eigenwahrnehmung, NIEMALS an irgendetwas Schuld. Er meint die reine Liebe und Vollkommenheit zu sein. All das Leid und der Schmerz in der Welt sind (angeblich) nur deshalb nötig, weil die Menschen böse sind, weil sie gottlos sind, weil sie SEINE Liebe nicht erwidern. Die Wahrheit ist jedoch: Gott ist komplett unfähig zu echter Liebe und Mitgefühl, komplett unfähig Verantwortung für das Böse zu übernehmen. IMMER sind die Anderen Schuld.

Wie krank und manipulativ kann ein Wesen sein? Wie viel Dreck kann ein Wesen anhäufen? Wie gross kann das Ego werden? Antwort: So viel Dreck und Ego, dass es glaubt Gott zu sein! So viel Dreck, dass es in der Lage ist, ALLE anderen zu manipulieren, unten zu halten, ihnen den eigenen Willen aufzuzwingen (MEIN Wille geschehe), sie zu knechten und zu peinigen! Mehr Dreck als sich selbst für Gott zu halten, als ALLE Mitwesen zu quälen, gefangen zu halten und zu manipulieren, das geht nicht! Gott ist der Höhepunkt der Selbstverleugnung, der Lieblosigkeit, des Grössenwahns, der Uneinsichtigkeit, der Dekadenz, der Egomanie, des Niedergangs und Entartung ! 

Siehe auch

13. Mai 2016

Ich bin verantwortlich für den Zustand der Welt

Ich bin in den letzten neun Monaten in meinem Blog ziemlich heftig über "Gott" hergezogen, habe dieses Wesen angegriffen und abgewertet. Mir ist jetzt klar geworden, dass ich das nur deshalb getan habe, weil ich selbst nicht in der Lage war die volle Verantwortung für den Zustand der Welt zu übernehmen, die Verantwortung für die Kriege, Konflikte, Terrorakte, Seuchen, Hungersnöte, die Umweltzerstörung, für all das Leid und Unglück in der Welt. Meine eigene Unfähigkeit diese Zustände nachhaltig zu verbessern hat dazu geführt, dass ich jemand anderem die Schuld dafür gab, nämlich dem Wesen, das dieses Universum und unsere Welt (gemeinsam mit anderen Wesen) erschaffen hat und sich uns als Gott präsentiert.

Ja, das materielle Universum ist ein Straf- und Umerziehungslager für widerspenstige Seelen. Ja, wir alle werden manipuliert,  unterdrückt und in unserem Willen umgepolt. Ja, dieses Wesen, das sich uns als Gott präsentiert und an das viele Menschen glauben, ist (auch) ein gnadenloser Diktator, Tyrann und unfähig seine eigene dunkle, böse Seite zu konfrontieren. Ja, in unserer Welt und im materiellen Universum sind Frieden und dauerhaft glückliche Wesen nicht vorgesehen und eingeplant. Aber all dies ändert nichts daran, dass ich selbst verantwortlich für mich und das Erreichen meiner Ziele bin.

Mir ist jetzt klar geworden, dass ich mit dem Abschieben der Verantwortung und Schuld an jemand anderen (an "Gott") meinen eigenen Grundsätzen untreu geworden bin und mich selbst kleiner mache als ich bin. Die Wahrheit ist: Ich bin die Ursache, ich bin der Schöpfer meines Lebens! Ich selbst bin verantwortlich für das Erreichen meiner Ziele (Solarzeitalter) und damit für den Zustand der Welt!

Das Abwerten und Beschuldigen eines anderen ist der Klassiker des Abschiebens der eigenen Verantwortung, ist das Paradebeispiel des Schlüpfens in die Opferrolle. Ich werde ab sofort kein negatives Wort mehr über "Gott" verlieren, weder in meinem Blog noch im realen Leben. Wenn jemand an dieses Wesen bzw. diesen Gott glauben will, dann soll er es tun. Jeder Mensch hat das Recht das zu glauben, was er will. Solange ich nicht selbst in der Lage bin eine bessere, gerechtere und friedlichere Welt zu schaffen, habe ich kein Recht über irgendjemand anderen zu urteilen oder zu werten, habe ich kein Recht das Böse in jemand anderem zu sehen als in mir selbst. Ich bin die Ursache!